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Kulturelle Veranstaltungen
An Oidhche Ghaidhealach - Die Gälische Nacht
Im Kunstforum Palastweiher, Winzerstraße 7, 53639 Königswinter Am Freitag, den 22. Dezember 2011 um 19:30 Uhr

Die gälische Nacht ist ein einzigartiger Abend voller Geschichten, Lieder und Musik der gälischsprachigen Inseln Schottlands. Künstler aus Schottland und Deutschland finden sich zusammen, um in der Gälischen Nacht Lieder vorzutragen, um mit Dudelsack und Flöten das Publikum zu verzaubern und die alten Sagen und Geschichten des keltischen Schottland zu erzählen. Kein Abend der verstärkerdröhnenden Klischees, sondern authentische Musik einer europäischen Region voller Poesie.
Die Künstler wissen wovon sie reden, denn sie verstehen und sprechen Gälisch und kennen die Lieder und deren Geschichten im Original. Michael Klevenhaus hat als erster Deutscher einen Masterabschluss auf Gälisch und Thomas Zöller hat seinen BA in traditioneller Musik in Glasgow gemacht. Dieser Hintergrund garantiert die Authentizität im Spiel von Zöller, wenn die musikalische Kunstform des Pìobaireachd vorgetragen wird. Dudelsackmusik kann man auch singen, Michael Klevenhaus zeigt wie und erzählt die Geschichten hinter den Liedern.
Ein Abend der klassischen traditionellen Musik Schottlands, als Helden noch Helden sein durften, Monster sich schuldbewusst besiegen ließen und Jungfrauen pflichtbewusst darauf warteten, geheiratet zu werden. Aber auch ein Abend über die alltäglichen Nöte des täglichen Überlebenskampfes auf dem Meer und auf dem Land und über die Volkskultur der Äußeren Hebriden, auf denen Gälisch trotz aller Unterdrückung bis heute die erste gesprochene Sprache ist. Jahreszeitlich bedingt wird auch das eine oder andere gälische Weihnachtslied zu hören sein...
Die Künstler
| Michael Klevenhaus - Deutschland |
gälische Lieder |
| Thomas Zöller - Deutschland |
Dudelsack, Low Whistle |
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Michael Klevenhaus ist Gründer und Leiter des Deutschen Zentrums für Gälische Sprache und Kultur - Infos hierzu unter www.schottisch-gaelisch.de
Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 10 Euro
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Wales – Land am Rande der Zeiten
Ein Portrait in Bildern, Musik und Dichtung aus Diarmuid Johnsons neuem Gedichtband Another Language.
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Kunstforum Palastweiher
Winzerstrasse 7
53639 Königswinter
Freitag, 5. Juni 2009
20:00 Uhr
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Die Veranstaltung setzte sich zusammen aus musikalischen Einlagen, einer Präsentation von verschiedenen Photo-Motiven aus Wales (Powerpoint) und Proben aus Diarmuid Johnsons brandneuem Gedichtband Another Language in walisischer Sprache und deutscher Übersetzung. Die Übersetzungen wurden von Tom Kannmacher vorgetragen, der die Musik auch auf der Gitarre begleitete.
Dr. Diarmuid Johnson lehrt derzeit keltische Sprachen in Posnan (Polen). Von 1993–95 war er als "Lektor für Keltische Sprachen" in Bonn, zuvor und danach unterrichtete er in Rennes (Bretagne), Dublin und Aberystwyth (Wales). Darüberhinaus ist er ein bekannter Musiker, zudem ein Autor und Dichter in den Sprachen Irisch, Walisisch und Englisch. Zusammen mit dem Bonner Musiker Tom Kannmacher war er ein wichtiger Anreger für die heute so lebendige Bonner Irish "Folk-Szene". |
Irischer Märchenabend / Éigse Chonamara
Geschichten aus dem Westen Irlands
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Kunstforum Palastweiher
Winzerstrasse 7
53639 Königswinter
Freitag, 24. Oktober 2008
20:00 Uhr
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Am 24. Oktober 2008 fand zum zweiten Mal eine Lesung irischer Märchen statt. Der Andrang sprengte fast das Fassungsvermögen des Saales in der Adenauerallee 136.
Veranstalter waren das „Studienhaus für Keltische Sprachen und Kulturen“ (SKSK) in Zusammenarbeit mit dem „Haus der Sprache und Literatur“ in Bonn und der „Deutsch-Irischen Gesellschaft Bonn“.
Als Textgrundlage diente der von Dr. Arndt Wigger (SKSK) herausgegebene Band Éigse Chonamara, der vor nicht langer Zeit zusammen mit einer Audio-CD publiziert wurde (Aachen: Shaker-Verlag, 2007. SKSK Schriftenreihe, Bd. 2). Der Buchtitel Éigse Chonamara> verweist auf die mündliche Gelehrsamkeit der Conamara-Region, denn die Texte des Buches wurden in den 1960er Jahren von dem Hamburger Keltologen Hans Hartmann (1909-2000) auf Tonbänder aufgezeichnet und dann von Arndt Wigger transkribiert und übersetzt.
Einige Kostproben der Aufnahmen wurden dem Publikum vorgespielt, um einen Eindruck von der Originalsprache und auch von der Vortragsweise der Erzähler zu vermitteln. Die Übersetzungen las der junge Schauspieler Stefan Weigelin mit seiner sympatischen und weittragenden Stimme.
Für die musikalische Auflockerung zwischen den Lesestücken spielte Tom Kannmacher verschiedene traditionelle Stücke auf seiner Uilleann Pipes, dem irischen Dudelsack. Auf Kannmachers langjährigen Einfluß geht übrigens zurück, daß in Bonn die Folk-Szene so vielfältig und so reich ist, und daß es in Bonn so viele exzellente Folkmusiker gibt. Hier sei auch verraten, daß Tom Kannmacher selbst fließend Irisch spricht und vielfältige Erfahrung mit der Kombination von Poesie und Musik besitzt.
Der Bonner „General-Anzeiger“ schrieb in einer wohlwollenden Besprechung am 27.Oktober 2008 unter dem Titel „Zauberhaftes, rätselhaftes Irland“ (Karsten W.N. Kurze):
„So voll wird das Haus der Sprache und Literatur selten. Noch während die Lesung bereits lief, kamen Zuschauer hinzu und die Hausleiterin Karin Hempel-Soos holte eifrig Stühle aus dem Keller und ermahnte ihre Gäste wieder einmal, die Karten doch bitte im Vorverkauf zu kaufen ...
Weigelin ... liest die Märchen mit umsomehr Humor, wie ein großer Bruder seiner fünfjährigen Schwester etwas vorliest, von dem er weiß, daß es ein wenig kindisch ist.“
Karin Hempel-Soos (1939–23.10.2009), die energische Leiterin des Trägervereins „Haus der Sprache
und Literatur e.V.“, muß wegen des unerwartet hohen Publikumandrangs den
Abend von hinten her eröffnen.
(Wer mehr über die Leiterin des Bonner Haus der Sprache und Literatur erfahren
möchte, die zugleich eine bekannte Journalistin und Autorin ist, siehe hier.)
Zwischen den Lesestücken trägt der bekannte Bonner Musiker Tom Kannmacher traditionelle irische Musik auf dem irischen
Dudelsack (Uilleann Pipes) vor. Links ist Stefan Weigelin, in der Mitte Arndt
Wigger vom SKSK zu sehen.
Dank Stimmbildung und Ausbildung zum Schauspieler schaffte es Stefan
Weigelin mühelos, auch ohne Mikrophon die kunstvollen und stellenweise
wunderlichen Texte der irischen Erzähler bis in die letzte Reihe hinein
eindrücklich zu Gehör zu bringen.
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Filmabend im SKSK
Robert Flaherty's "Man of Aran"
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Kunstforum Palastweiher
Winzerstrasse 7
53639 Königswinter
Samstag, 10. Oktober 2009
20:00 Uhr
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"Man of Aran" zeigt auf eindrucksvolle Weise die
harten, archaischen Lebens- und Arbeitsverhältnisse of den Aran-Inseln
(vor der irischen Westküste). Robert Flaherty gilt als Pionier auf dem
Gebiet des Dokumentarfilms. Zugleich wirft gerade dieser Film die Frage
auf, wie dokumentarisch dieses Genre tatsächlich ist – hier liegt eher
eine künstlerische Inszenierung mit Laiendarstellern vor. Der Film lebt
von den meisterhaften Bilden, die Sprachen (englisch und Irisch) haben hierbei nur eine nebensächliche, ausschmückende Bedeutung.
In der sachkundigen Einführung berichtete Frau Dagmar Bronner über Aran als eigentümlichen Lebensraum sowie über Entstehung und Wirkung des Films. |
Tim Robinson liest im SKSK
Legenden, Formen, Bilder, Geschichte: Ortsnamen in Conamara. oder: Die irische Sprache als schöpferische Kraft auf der Landkarte
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Haus Bachem
Drachenfelsstr. 4-6
53639 Königswinter
Sonntag, 12. Juni 2005
19:30 Uhr
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Der Mann der Landkarten – so wurde er auf den Aran Islands genannt, wo er 10 Jahre lebte und arbeitete. Als solchen darf man ihn auch heute in Conamara bezeichnen: Tim Robinson, fear na mapai . Kaum jemand wird mit der Geographie Conamaras vertraut sein wie der Schriftsteller und Kartograph, der jeden Trampelpfad abwanderte, bei Wind und Regen, Einheimische befragte und irische Namen sammelte, zusammen mit den dazugehörigen Geschichten. Als leidenschaftlicher Wanderer, akribischer Kartograph und Sprachkünstler mit überbordendem Wissen führt uns Tim Robinson auf einer ungewöhnlichen Reise in unbekannte Dimensionen auch ganz vertrauter Gegenden.
Historische Novellen lässt er aus Ortsnamen auferstehen, erweitert durch diese „topo-sprachliche“ Funktion die Horizonte und gräbt ganz eigene Schätze der irischen Sprache aus: ihre in die Zukunft und die Vergangenheit weisende Bedeutung.
Was wäre die Zukunft eines Ortes, wenn niemand seinen Namen erinnerte? Sein Nutzen, seine Besonderheit, seine Rolle für den Menschen wären verloren. Diese und andere Fragen und Antworten stellt Tim Robinson im Rahmen seines Vortrags, den er durch Bildprojektionen ergänzt – aus seinem Conamara, selbstverständlich.
Tim Robinsons gründliche und vielseitige Erforschung von Conamara hat, im Gegensatz zu manchen seiner Landsleute, auch vor der dort heimischen Sprache nicht Halt gemacht. Das verbindet ihn auf besondere Weise mit dem SKSK, das diese Sprache zu vermitteln bemüht ist.
Wer Conamara kennt und liebt, wird sich diese Veranstaltung vormerken. Aber auch für viele dort Fremde kann es durch das Aufdecken neuer Dimensionen der Sprachgeographie ein bereichernder Abend werden.
Tim Robinson ist in vor allem in Irland, England und Amerika bekannt als ungewöhnlicher Autor, der mit seiner essayistischen Prosa als „ Poly-Wissenschaftler“ in den Bann zu ziehen vermag. Der aus England stammende studierte Mathematiker lebt seit vielen Jahren in Roundstone, Conamara. Frühere Lebensstationen sind: London, Cambridge, Wien, Istanbul und Aran. Seine wichtigsten Interessengebiete sind Geografie, Geologie, Botanik, Archäologie, Geschichte, Mathematik, Philosophie, Linguistik und Literaturwissenschaft, und nicht zuletzt auch bildende Kunst. Er ist ein Mensch, der den Überblick behält, obwohl die vielen nah oder entfernt verwandten Wissenszweige längst durch Abgründe getrennt sind. Und es gelingt ihm immer wieder, dieses verwirrende Geflecht von Dimensionen zu kunstvollen – und doch gut lesbaren – persönlichen Prosatexten zu verweben.
Publikationen:
The Burren, a two-inch map of the uplands of north-west Clare. 1977 & 1998. Folding Landscapes, Roundstone.
Connemara : Part 1, Introduction and Gazetteer; Part 2, a 1-inch map. Folding Landscapes, Roundstone.
Slí an Iarthair or The Western Way in Connemara . Folding Landscapes, Roundstone.
Mementos of Mortality. Folding Landscapes, Roundstone.
A Prime for the Millennium , John B. Cosgrave. Folding Landscapes, Roundstone.
In Vorbereitung: Placelore of Roundstone Parish. (CD ROM). Folding Landscapes.
Tales and Imaginings 1965-98 . Lilliput Press, 2002.
My Time in Space . Lilliput Press, 2001.
Stones of Aran. Part 1, Pilgrimage , Part 2, Labyrinth . Penguin Books 1990, 1997.
Setting Foot on the Shores of Connemara and other writings. Lilliput Press,1996.
Connemara after the Famine: journal of a survey of the Martin Estate, 1853 , Thomas Colville Scott. Lilliput Press, 1995
The Aran Islands. , J.M. Synge. Edited with introductory essay and notes by Tim Robinson. Penguin Books, 1992
Spás, Ám, Conamara. A translation by Liam Mac Con Iomaire of the essay 'Space, Time and Connemara' from Connemara Part 1. Coscéim, 1993
The View from the Horizon. Coracle, Clonmel, 1997.
Olwen Fouéré in The Bull's Wall. Coracle Press.
Cape Distance . Landscape photographs by Werner Hannappel with a text, 'Approaching the Glacier', by Tim Robinson, in English with French translation. Arp Editions, Bruxelles.
Through Prehistoric Eyes. October Foundation, Eindhoven .
Camchuairt Chonamara Theas / A Twisty Journey , translation by Liam Mac Con Iomaire of Mapping South Connemara , parts 1-5. Coscéim, 2002, €12.
Preise:
Rooney Prize for Irish Literature
Irish Book Award
British Cartographical Design Awards for 1992
The Best American Essays 1998
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